Geneviève zeigt in Malts Erfolgsreihe über erfolgreiche Freelancer, wie sie den Sprung von der studentischen Nebentätigkeit zur vertrauenswürdigen Partnerin für Marken mit Haltung geschafft hat. Der Schlüssel zu ihrem langfristigen Erfolg ist ihre strategische Kundenbindung und ein eigens entwickeltes Marketingprogramm, das Kunden immer wieder zurückbringt. Ihre Geschichte bietet nicht nur viele praktische Lektionen und erfrischende Ehrlichkeit, sondern zeigt auch, wie gezielte Kundentreue-Strategien aus einer Freelance-Karriere ein nachhaltiges Unternehmen machen können.
Vom studentischen Nebenjob zur Vollzeitkarriere auf Malt
Genevièves Weg begann während ihres Studiums in Software-Engineering. 2018 trat sie Malt bei, um ihre Fähigkeiten im echten Leben zu testen und betrachtete das Freelancing als Wochenend- und Abendprojekt.
Anfangs wollte sie nur kleine Nebenjobs, um das Gelernte praktisch anzuwenden. Aus den gelegentlichen Taschengeld-Aufträgen wurde allerdings rasch mehr – und noch vor ihrem Abschluss lief es so gut, dass sie den Weg ins Freelancing und weg von Big Tech wählte und stattdessen an sich selbst glaubte.
Über sieben Jahre später kann sie nun auf beeindruckende Projekte und Kund*innen zurückblicken, mit denen sie teilweise bereits mehr als vier Jahre zusammenarbeitet. Ein Teil ihres Erfolges liegt unter anderem darin, sämtliche Projekte über Malt zu verwalten – selbst wenn diese zunächst auf dem direkten Wege zu ihr kommen.
Als selbstständige Einzelunternehmerin bietet ihr die Malt-Plattform nicht nur Zahlungssicherheit, sondern ermöglicht es Geneviève auch, sich gegenüber Kund*innen als professionelles Unternehmen zu präsentieren – inklusive spezialisiertem Tool für Kommunikation, Feedback und letztlich einem guten Kundenerlebnis.
Zusätzlich erleichtert es ihr deutlich die Zusammenarbeit. Geneviève hat ein kleines Netzwerk weiterer bewährter Freelancer*innen aufgebaut, insbesondere Designer*innen, die ebenfalls ein Malt-Profil haben. Benötigt ein Kunde mehr als ihre eigenen Kompetenzen, holt sie jemanden aus ihrem Netzwerk hinzu. Das Team ist eingespielt, der Prozess läuft reibungslos – so profitieren Klienten von einem flexiblen, maßgeschneiderten Team, das agile Lösungen für nahezu jede Anforderung liefern kann.
Ihre Schlüsselstrategie für wiederkehrende Top-Kunden? Empfehlungen.
Die Kraft der Empfehlung
Wenn Geneviève sich eine Sache von mehr Freelancer*innen wünschen könnte, dann, dass sie ihr einzigartiges Empfehlungsprogramm übernehmen würden. Rund 70 Prozent ihrer Projekte stammen von früheren Kunden – etwa durch Folgeaufträge oder Empfehlungen.
Daraus hat sie ein System geschaffen: Bestehende Kunden können sie in ihrem Netzwerk weiterempfehlen und erhalten, wenn daraus ein Projekt entsteht, 10 Prozent des Projektwerts als Guthaben – für Aufträge, die innerhalb von sechs Monaten bestätigt werden.
Folgendes Beispiel macht es anschaulich: Ein langjähriger Kunde empfahl Geneviève einem anderen Unternehmen und erhielt als Dank Empfehlungs-Guthaben. Weil das Guthaben sechs Monate gültig ist, buchte der ursprüngliche Kunde einen neuen Auftrag im Voraus zur Black Friday-Saison.
Das Ergebnis war ein dreifacher Gewinn: Geneviève gewann einen neuen Kunden, sicherte sich frühzeitig neue Projekte und hat den Druck, permanent nach neuen Aufträgen suchen zu müssen, deutlich reduziert.
„So kann ich meine besten Kunden verdoppeln“, sagt sie. Und das System erfüllt genau diesen Zweck.
Diese Veränderung war für Geneviève mehr als nur eine kluge geschäftliche Maßnahme – es war ein Wendepunkt in ihrer Denkweise als Freelancerin. Sie begann, nicht nur als Entwicklerin, sondern auch als Strategin zu agieren, die Wachstums-Systeme entwirft. Dass sie strukturiertes, langfristiges Denken mit kreativer Handschrift verbinden kann, hat ihren Ursprung: Ihr Vater ist Künstler, das Aufwachsen in einem kreativen Haushalt gab ihr das Gespür, dass alles effizient neu gedacht werden kann – selbst so ein simples und gleichzeitig geniales Empfehlungsprogramm.
Warum Kundenerlebnisse wichtiger sind als Skills
Geneviève hat gelernt: Technische Fähigkeiten sind wichtig, aber was Kunden wirklich bindet, ist das Gesamterlebnis. Sie gibt zu, dass sie nicht immer jede Antwort parat oder jede Deadline getroffen hat – aber sie hat diese Phasen gemeistert, indem sie offen und transparent mit ihren Kund*innen kommuniziert und sich laufend weiterbildet – etwa durch Kurse, Webinare oder Praxisprojekte wie das Testen neuer Shopify-Features.
Transparent zu sein, Updates zu liefern, Lösungen anzubieten und realistisch zu kommunizieren, während sie sich parallel weiterbildet, hat langfristiges Vertrauen aufgebaut … und erklärt die beneidenswerte 4.95 von 5 als Bewertung auf Malt.
Montag ist CEO-Tag: So bleibt sie am Ball
Freelancer*innen jonglieren mehrere Rollen gleichzeitig. Geneviève schafft Ausgleich, indem sie sich den Montag für das eigene Business reserviert – ihren „CEO Monday“.
Jeden Montag kümmert sie sich um Finanzen, bearbeitet Anfragen, tauscht sich mit anderen Freelancer*innen aus, informiert sich über Branchentrends und tritt bei Podcasts auf.
Statt sich im endlosen Scrollen zu verlieren, setzt sie auf ausgewählte Newsletter wie Brief.me, die kompakte Updates liefern. So bleibt sie informiert, ohne in Lärm zu versinken. Effizienz, so sagt sie, ist nicht verhandelbar.
KI clever nutzen, Menschlichkeit nicht verlieren
Auch beim Thema KI findet Geneviève die Balance. Sie setzt Tools für zeitsparende Aufgaben ein – etwa beim Debugging oder für Code-Entwürfe – verliert aber nie die Bedeutung des menschlichen Faktors aus dem Blick.
Ihre Haltung: Die Maschinen dürfen die langweiligen Aufgaben übernehmen, damit der Kopf frei bleibt für Kreativität, Strategie und Empathie. Sie erinnert daran, dass Freelancer*innen sich nicht durch stundenlange Routinen beweisen müssen, sondern Tools nutzen sollten, um sich den wertvolleren Aufgaben zu widmen.
Wichtige Learnings für Freelancer*innen
Genevièves Karriere liefert Freelancer*innen einige wichtige Aha-Momente:
Wo Du Geneviève findest
Ihre Arbeiten finden sich unter genevievemasioni.com oder auf Malt über ihr Profil. Auch auf LinkedIn ist sie aktiv – ihre DMs sind offen für Freelancer*innen, die sich austauschen oder gemeinsam an Projekten arbeiten möchten.