Pivot to Project Management

Einleitung

Ich hatte nie geplant, Projektmanager zu werden. Aber ich habe es schon immer geliebt, Produkte zu entwickeln – und im Laufe meiner Karriere habe ich festgestellt, dass es noch erfüllender ist, wenn diese Produkte das Leben von Menschen aktiv verbessern.

Mein Weg als Freelancer – vom Android-Entwickler zum Projektmanager – ist eine Geschichte des kontinuierlichen Lernens. Es ging darum, die Verbindung zwischen meinem technischen Hintergrund in Computertechnik, meinen Soft Skills und einer neu entdeckten sozialen Mission zu festigen.

Ich lade Dich ein, meine Entwicklung zu begleiten: von den entscheidenden Wendepunkten bis hin zu den praktischen Schritten, die mein Wachstum geprägt und mich schließlich ins Freelancer Advisory Board von Malt geführt haben. Hoffentlich kann ein Teil davon auch Deine eigene Reise inspirieren. In meinem Fall ist es die Geschichte darüber, wie „Tech for Good“ zum Rahmen für meinen beruflichen Erfolg wurde.


Wendepunkt: Der Sprung ins Projektmanagement

Zu Beginn meiner Zeit bei Malt startete und leitete ich eine digitale Gesundheitsinitiative (namens AppDermis, mittlerweile eingestellt), die sich auf das Tracking dermatologischer Probleme konzentrierte. Das war der Moment, in dem ich mich vom aktiven Coding hin zur Führung eines cross-funktionalen Teams bewegte. Ich definierte das MVP, gestaltete gemeinsam mit Ärzt*innen User Journeys und sorgte für klare Strukturen zur Priorisierung von Features.

Mir wurde klar, dass es bei diesem Wechsel nicht nur darum ging, den „Projektmanager-Hut“ aufzusetzen. Es ging darum, die Verantwortung für das Gesamtergebnis zu übernehmen: Bedürfnisse von Nutzer*innen in eine Roadmap zu übersetzen, Designer*innen und Entwickler*innen zu koordinieren und ein stimmiges Produkt abzuliefern, das die Versorgung von Patient*innen wirklich verbessert.

Herausforderungen meistern und 'Learning by Doing'

Der Wechsel von der Rolle des Individual contributor hin zur Führungskraft ermöglichte mir völlig neue Perspektiven. Ich musste die Balance zwischen technischer Exzellenz und geschäftlichen Prioritäten finden und mit der Unsicherheit umgehen, die das Freelancing und der Aufbau eines Unternehmens oft mit sich bringen.

Um dies zu meistern, habe ich mich auf drei Kernbereiche konzentriert:

  • Kommunikation: Ich habe Routinen etabliert, wie wöchentliche Reviews und klare Entscheidungsprotokolle, um Teams & Stakeholder miteinander zu synchronisieren – ohne dabei Tempo zu verlieren.

  • Erwartungsmanagement: Die Arbeit mit Gesundheitsdienstleistern und Regulierungsbehörden bedeutete, konkurrierende Erwartungen zu managen. Ich erstellte priorisierte Backlogs mit klaren Value-Hypothesen, um maximale Transparenz zu gewährleisten.

  • Agile Mindset: Der Übergang von der eigenständigen Umsetzung zur Koordination erforderte es, Rollen neu zu definieren und gleichzeitig die Flexibilität zu bewahren, die unabhängige Arbeit verlangt.

Professionelle Weiterentwicklung: Wachstum fördern

Um als Projektmanager zu wachsen, setzte ich auf eine Mischung aus formaler Ausbildung, Fachliteratur und praktischem Experimentieren. Zertifizierungen von Google und Microsoft halfen mir dabei, mein Fachvokabular zu schärfen, während Grundlagenwerke wie der PMBOK meine Arbeitsweise strukturierten.

Doch über die Bücher hinaus war die Community der entscheidende Faktor. Der Austausch mit Mentor*innen, die Teilnahme an Workshops und der „Learning by Doing“-Ansatz im Projektalltag ermöglichten es mir, über den Tellerrand hinauszuschauen. 🧠

Die Zukunft gestalten mit dem Freelancer Advisory Board

Ich konnte beobachten, wie sich die Plattform von Malt parallel zu meinem eigenen Wachstum entwickelt hat. Als ich als Entwickler startete, steckte die europäische Freelancer-Landschaft mitten im Umbruch. Heute bin ich stolz darauf, als Teil des Freelancer Advisory Boards die Plattform für Freelancer und Kund*innen in ganz Europa mitzugestalten. Mein Fokus liegt dabei auf Produkt-Features und Programmen, die missionsgetriebene, unabhängige Arbeit besser unterstützen und sicherstellen, dass die Plattform für alle funktioniert.

Mission, Vision & Werte in der Praxis

Der rote Faden meiner Reise bleibt konstant: Technologie als Mittel zur Verbesserung des Lebens der Menschen einzusetzen. Es erinnert mich an das japanische Konzept des Ikigai – die Schnittmenge zu finden aus dem, was man liebt, was man gut kann, was die Welt braucht und wofür man bezahlt werden kann.

  • Meine Mission: Social-Impact- und Digital-Health-Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Visionen durch Technologie in digitale Produkte zu verwandeln.

  • Meine Vision: Gesundheitsinitiativen durch erstklassiges Projektmanagement zu stärken, das auf nutzerzentriertes Design und messbaren Impact setzt.

  • Meine Werte: Aktives Zuhören, Empathie, Integrität und Engagement für das Gemeinwohl.

Für mich bedeutet Erfolg nicht nur, Features auszuliefern – es geht darum, spürbare Verbesserungen im Leben der Menschen zu bewirken.

Was das für europäische Freelancer und Kund*innen bedeutet

Diese Geschichte ist nicht nur meine persönliche; sie ist ein Blueprint für einen wachsenden europäischen Markt, in dem Projektmanagement-Kompetenz und technologische Tiefe gemeinsam hochwertige Ergebnisse schaffen.

Für Kund*innen reduziert die Zusammenarbeit mit einem Projektmanager oder einer Projektmanagerin, der/die sowohl die Sprache der Technik als auch die des Business spricht, das Risiko und beschleunigt die Umsetzung. Für unabhängige Talente bietet ein missionsgetriebener Weg Wachstumschancen über Länder und Branchen hinweg – mit der Möglichkeit, an Projekten mit echtem Impact mitzuwirken.

Eine offene Einladung

Falls Dein Team digitale Gesundheits- oder Social-Impact-Projekte verfolgt und einen Projektmanager mit technischer Erfahrung und strategischer Führungskompetenz sucht, freue ich mich darauf, gemeinsam Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zu erkunden.

Porträt von Gonzalo Project Manager & Coach

Gonzalo Fernández Picó

Project Manager für Digitale Gesundheit

Project Manager für Digitale Gesundheit